An der Rampe oder: Warum wir vegan leben


[ Schreiben ] [ Wiki- Hintergrundinformationen! ][ Neue Beiträge ][ Startseite ] [ Brigittes urköstliches Tagebuch ] [ Sonja - Tagebuch einer kreativen Stillmutter ]

Geschrieben von Brigitte Rondholz am 29. Januar 2005 14:45:52:

Ich fasse es noch einmal wie folgt zusammen. Es gibt noch viele andere gute Gründe, ich bitte sie hinzuzufügen:

Da ersparst du unseren Tierbrüdern ein Leben und Sterben voller Qual. 600 Schweine pro Stunde werden allein auf dem Schlachthof von "Westfleisch" in Coesfeld massakriert. (Um nur ein Beipiel von vielen herauszugreifen!) Ein Helfershelfer treibt die armen Tiere "beruhigend wie ein Hirte" die Rampe hinauf (wenn Zuschauer da sind, sonst werden sie auch oft mit Fußtritten und Gebrüll hochgezerrt ...), wo die Elektrozange eines Kollegen sie erwartet. Angesetzt am Kopf, betäubt diese das Schwein (nicht immer!), dann sticht der Mann zu, durch den Hals bis ans Herz, das Tier wird an den Beinen kopfüber hochgezogen im Sterbeprozess, das Blut pladdert. Man nennt dies "tiergerechtes Schlachten". Die Tiermörder (Schlachter) schauen die Besucher skeptisch an und ihr Blick sagt: Ihr versteht das hier sowieso nicht, aber ihr esst es doch. (aus Stern, Nr.4, 20.1.2005)

Womit er recht hat.

Gesundheitsakspekte:

Niemand veträgt es langfristig, Tierleichen zu essen, weil wir Menschen keine Fleischfresser von Natur aus sind. Wir sind - wenn man uns nicht umgepolt hat!- friedliche und friedliebende Früchte- und Grünzeugesser.

Zudem sind alle Tierleichen heute medikamentenverseucht, sie werden mit gentechnisch verändertem Futter gemästet, welches mit synthetischen Aminosäuren und allen möglichen Zusatzstoffen belastet ist. Die Tiere sehen niemals das Tageslicht in der "intensiven Mast". Sie stehen und liegen auf Betonsrosten ohne Stroh, unter ihnen sind die stinkenden Kanäle mit ihren Exkrementen. Darüberhinaus gab es allein im Jahre 2004 65 BSE-infizierte Rinder. "Natürlich" werden so erbärmlich gehaltene Tiere oft krank. Deshalb sind EU-weit Antibiotika in der Mast ein Standardmittel als Beigabe zum Futter - zur "Masthilfe".

Macht euch schlau über die gesamte Palette aller pflanzlichen Genüsse. Hier im Forumskopf oder in meinem Tagebuch oder im "Großen Gesundheits-Konz" (GGK). Fragt uns, wenn immer ihr mögt! winke

Brigittekirschen Profil

--
Humane Schlachtung gibt es so wenig wie einen "humanen" Krieg. (Rumsfield)




Antworten: